Zink:

  • Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Daher empfehlen viele Ärzte die Einnahme von Zink in der Erkältungszeit, um zu vermeiden, dass ein geschwächtes Immunsystem von Viren angegriffen werden kann. 
  • Zink trägt dazu bei, die Zellen vor "oxidativem Stress" zu schützen.
  • Zink trägt zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel bei.
  • Zink trägt zu einem normalen Fettsäurestoffwechsel
  • Zink trägt zur Erhaltung normaler Knochen, Nägel, Haare und Haut bei
  • Zink trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei
  • Zink trägt zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei
  • Zink trägt zu einem normalen Vitamin-A-Stoffwechsel bei
  • Zink trägt zu einer normalen Eiweißsynthese bei
  • Zink trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft bei

 

Selen:

 

Europäische Ackerböden sind relativ arm an Selen.

Daher ist auch die europäische Ernährung arm an Selen und ein Selenmangel kann relativ oft in Europa festgestellt werden.

Selen im menschlichen Körper Im menschlichen Organismus liegt Selen mit einem Anteil von 10-15 mg vor; es gehört damit zu den so genannten Spurenelementen.

Der überwiegende Teil davon ist im Blut, im Herz, im Gehirn, in den Nieren und der Leber eingelagert.

Hier bildet Selen als Bestandteil wichtiger Enzyme gemeinsam mit den Vitaminen A, C und E eine Abwehr gegen schädliche Stoffwechselprodukte.

Es stärkt die Abwehrkräfte und das Immunsystem schützt so vor freien Radikalen.

 

Calcium:

 

Calcium ist wichtig für den Aufbau von Knochen und Zähnen, die Übertragung von Nervenimpulsen, für die Muskelkontraktion und die Blutgerinnung.

 

Calcium kommt im Körper in größerer Menge als jeder andere Mineralstoff vor, bis zu 1500 g bei einem erwachsenen Menschen.

Etwa 99 % davon sind zusammen mit Phosphor in Knochen und Zähnen gebunden und sind damit lebenswichtig für deren Entstehung und ständige Erneuerung.

Das restliche Calcium hat im Körper verschiedene Aufgaben, z. B. bei der Signalübermittlung zwischen Zellen, bei der Übertragung von Nervenreizen, bei der Muskelkontraktion und auch in der Blutgerinnung.

 

 

 Bedarf:

Calcium Empfehlung der DGE
Alter
Männer
Frauen
19 - 25
1.000 mg
1.000 mg
25 - 51
1.000 mg
1.000 mg
51 - 65
1.000 mg
1.000 mg
über 65
1.000 mg
1.000 mg

 

Personengruppen mit erhöhten Bedarf an Calcium:

  • Säuglinge, Kinder, Jugendliche: Für das Knochenwachstum wird viel Calcium benötigt.
  • Schwangere: Das Knochenwachstum des Kindes benötigt Calcium.
  • Stillende: 1 Liter Muttermilch enthält 330 mg Calcium.
  • Ältere Menschen: Vorbeugung gegen Knochenschwund.

In Zeiten mangelhafter Calciumzufuhr bedient sich der Körper aus dem im Knochen gespeicherten Calcium, um die für die anderen Funktionen wichtige Calciumkonzentration aufrechtzuerhalten.

Wird sehr viel Calcium aus dem Knochen gelöst, nimmt die Festigkeit ab und er kann brüchig werden. Eine calciumreiche Ernährung  wirkt Knochenschwund (Osteoporose) entgegen.

Häufig ist ein Mangel an Calcium die Folge einer Unterversorgung mit Vitamin D.

Die Gefahr einer Überversorgung mit Calcium besteht nicht, da der Körper selbst den Calciumspiegel regelt.

 

Magnesium:

 

Vorkommen, Aufnahme und Bedarf

Magnesium kommt in Bananen und Nüssen sowie in Getreide und Gemüse vor. Magnesium ist auch in Mineralwässern enthalten.

Erwachsene brauchen 300 bis 350 mg Magnesium täglich, schwangere und stillende Mütter bis zu 400mg.

Der menschliche Körper enthält im Schnitt 20 g Magnesium.

In wirklich ausgewogener Ernährung kommt Magnesium in ausreichender Menge vor,

aber in Zeiten hoher Beanspruchung:  Sport, Krankheit und Stress steigt der tägliche Bedarf deutlich.


Wie wirkt Magnesium?
Magnesium steuert den Stoffwechsel von Kalzium, Kalium, Natrium, Phosphor und Vitamin C. Es ist wichtig für die Steuerung (Elektrolytwirkung) der Funktion von Muskeln und Nerven und fördert das Herz - Gefäßsystem. Magnesium beugt durch Verbesserung des Elektrolythaushalts der Herzmuskulatur und Senkung der Arrhythmieanfälligkeit dem Herzinfarkt vor.

Magnesium ist ein Katalysator bei der Verbrennung von Fetten und trägt zur Energieklieferung in die Muskelzelle bei.

Magnesium wird auch bei Muskelkrämpfen eingesetzt.

 

 

 

Quellen:
Alexandra Schek. Ernährungslehre kompakt. Kompendium der Ernährungslehre für Studierende der Ernährungswissenschaft, Medizin und Naturwissenschaften und zur Ausbildung von Ernährungsfachkräften.
J. Köhrle in Konrad Biesalski, Josef Köhrle & Klaus Schümann. Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Prävention und Therapie mit Mikronährstoffen. Thieme, Stuttgart 2002.